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Langzeitblutzucker

Worum geht es beim Hämoglobin A1c-Test (HbA1c)?

Der HbA1c-Wert ist der entscheidende Messwert, mit dem die durchschnittliche Diabeteseinstellung beurteilt werden kann. Mit HbA1c wird der Teil des Hämoglobins (Hb), des Farbstoffes in den roten Blutkörperchen, bezeichnet, der sich dauerhaft mit Traubenzucker verbunden hat. Dieses sogenannte Zuckerhämoglobin stellt gewissermaßen ein Blutzuckergedächtnis dar, das Auskunft über die durchschnittliche Diabeteseinstellung der letzten sechs bis acht Wochen vor der Untersuchung gibt. Je länger und je öfter der Blutzucker in diesen Wochen erhöht war, um so mehr Hämoglobin konnte sich mit Traubenzucker verbinden. Sie sollten Ihren HbA1c-Wert regelmäßig, etwa vierteljährlich, untersuchen lassen.

Was misst dieser Test?

Zucker im Blutstrom wird an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen gebunden. Das ist der Teil des roten Blutkörperchens, der für den Sauerstoff-Transport verantwortlich ist. Dieser Ablauf wird Glykolysierung (Verzuckerung) genannt. Ist der Zucker einmal gebunden, bleibt er dort für die gesamte Lebenszeit der roten Blutzelle, welche ca. 120 Tage beträgt. Je höher der Blutzucker-Spiegel, desto mehr Zucker wird an die roten Blutzellen gebunden. Der HbA1c-Test misst die Menge des Zuckers, der an das Hämoglobin der roten Blutzellen gebunden ist. Das Resultat wird in Prozent angeben.

Wann sollte der Test durchgeführt werden?

Diabetiker sollten den Test 2 - 4 x pro Jahr machen lassen. Der Test muss häufiger gemacht werden, wenn die Blutzuckerwerte zu hoch sind oder wenn Therapieänderungen vorgenommen werden.

Wie wird der HbA1c-Test durchgeführt?

Der Test wird in der Arztpraxis oder im Labor durchgeführt. Um den Test zu machen, wird eine winzige Menge Blut genommen (meist genügt 1 Millionstel Liter). Das Blut wird mit einem Laborgeräte des Arztes untersucht oder in ein spezialisiertes medizinisches Labor gesandt. Das Gerät in der Arztpraxis ergibt den Wert in ca. 6 Minuten, also in der Zeit, in der sich der Patient noch in der Konsultation befindet. In einem solchen Fall kann der Werte sofort für die weitere Therapieplanung herangezogen werden. Wurde das Blut ins Labor gesandt, dauert es ca. 3 Tage, bis der Arzt den Wert kennt und Massnahmen einleiten kann.

Warum sollten Diabetiker ihren HbA1c-Wert kennen?

Wenn Menschen mit Diabetes ihren HbA1c-Wert kennen, können sie eine aktive Rolle beim Bewältigen ihrer Krankheit übernehmen. Ein hoher HbA1c-Wert ist ein Resultat, das höher ist als 8%. Diabetiker, deren HbA1c-Wert über 8% ist, müssen mit ihrem Arzt und der Diabetesberatung ihren Behandlungsplan überarbeiten, denn ihr Blutzucker ist ungenügend eingestellt.

Der HbA1c-Test ist nahe an der Norm, wenn er weniger als 7% beträgt. Haben Diabetiker HbA1c-Werte von weniger als 7%, ist ihr Blutzucker gut eingestellt und es ist davon auszugehen, dass die Massnahmen zum Bewältigen des Diabetes wirksam sind.