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Gesamtcholesterin

Wie werden die Cholesterinkonzentrationen bestimmt?

Zur Messung der Cholesterinkonzentrationen und auch der Triglyzeridkonzentration (Triglyzeridspiegel) im Blutserum wird dem nüchternen Patienten eine Blutprobe am Morgen entnommen. Dabei ist zu beachten, dass der Patient:

  • keine Nahrung 12 bis 14 Stunden vor der Blutentnahme zu sich genommen hat
  • keine schwere körperliche Belastung oder Sport 24 Stunden vor der Blutentnahme betrieben hat

Des weiteren darf die Vene für die Blutentnahme nur kurz (höchstens eine Minute) gestaut werden, um eine Verfälschung der zu bestimmenden Lipidwerte zu verhindern.

Soll nur der Cholesterinspiegel bestimmt werden, ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Patient nüchtern ist. Es hat sich gezeigt, dass eine kurz vor der Blutentnahme verzehrte Mahlzeit kaum die Höhe des Gesamtcholesterins im Blutserum beeinflusst. In Apotheke wird der Cholesterinspiegel sogar schon mittels eines geeichten Messgerätes - dazu ist nur ein Blutstropfen aus der Fingerbeere notwendig - festgestellt werden.
Hat die Messung einen erhöhten Cholesterinspiegel ergeben, müssen zur Diagnostik einer Fettstoffwechselstörung zusätzlich die Konzentrationen an LDL und HDL im Blutserum bestimmt werden. Dazu ist es erforderlich, dass der Patient für die Entnahme der Blutprobe nüchtern ist.

Warum sind erhöhte LDL-Cholesterinkonzentrationen so gefährlich?

Ist die Konzentration an LDL - und damit der Cholesteringehalt - aufgrund einer Fettstoffwechselstörung im Blut sehr hoch, können die LDL von den Körperzellen nicht vollständig aufgenommen werden. Die überschüssigen LDL werden von Makrophagen, die sich als Zellen der Immunabwehr an der Blutgefäßwand aufhalten, gefressen (phagozytiert). Da die Makrophagen das Cholesterin der LDL nicht enzymatisch abbauen können, wird es wieder ausgeschieden. Das ausgeschiedenen Cholesterin lagert sich an der Blutgefäßwand ab. Seine fortlaufende Ablagerung führt zu einer Arteriosklerose, aus der durch Fortschreiten der Erkrankung eine koronare Herzkrankheit, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall entstehen kann.

Warum sind niedrige HDL-Cholesterinkonzentrationen so gefährlich und hohe HDL-Cholesterinwerte so gut?

Es ist wissenschaftlich eindeutig gesichert, dass niedrige HDL-Cholesterinwerte (unter 35 mg/dl bzw. 0,9 mmol/l) das Herzinfarktrisiko ansteigen lassen. Die HDL haben eine gefäßschützende Wirkung. Ist die HDL-Konzentration im Blut aber zu gering, kann das an den Gefäßwänden abgelagerte Cholesterin nur zum Teil aus den Gefäßen "entsorgt" werden.
Besonders hohe HDL-Werte können bei LDL-Werten im Grenzebereich das Fortschreiten einer Arteriosklerose eindämmen, da sie das an der Gefäßwand abgelagerte Cholesterin vollständig in die Leber transportieren.

Was können Sie gegen erhöhte Cholesterinwerte tun?

Was tun bei erhöhten Cholesterinwerten? Ausreichend Bewegung und eine cholesterinbewusste, ausgewogene Ernährung bilden die Grundlage für eine aktive und sichere Senkung des Cholesterinspiegels. Fünf herzgesunde Ernährungs-Regeln gilt es zu beachten:

   1. 5x täglich Obst und Gemüse,
   2. mehrmals täglich Vollkornprodukte,
   3. 2x pro Woche Fisch,
   4. pflanzliche Fette bevorzugen; wirksame Pflanzenstoffe nutzen,
   5. versteckte und sichtbare tierische Fette stark einschränken.