Warenlager - Automatisierung in der Viktoria Apotheke

 

Mehr Zeit für unsere Kunden

Die Anforderungen in der modernen Apotheke steigen. Neben den „klassischen“ Aufgaben der Beratung und Medikamentenabgabe kommen immer mehr bürokratische und logistische Aufgaben hinzu. Das GKV-WSG („Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung“), das den Abschluss von Rabattverträgen zwischen einzelnen Krankenkassen und verschiedenen Herstellern zur Folge vorsieht, macht die Organisation des Apotheken-Warenlagers noch schwieriger.

Gleichzeitig beobachtet man im Apothekenmarkt eine dem Einzelhandel ähnliche
Aufspaltung in Discount und Qualität. Während einige Apotheken dem wachsenden Konkurrenzdruck mit stark gesenkten Preisen begegnen, setzen andere Apotheker auf eine stärkere (Stamm-) Kundenbindung durch eine bessere Beratung und Service.

Ganz gleich, welche Strategie eine Apotheke einschlägt, wird eine optimale Organisation immer wichtiger, um eine höhere Kundenzahl zu bedienen und/oder eine gute Beratung zu gewährleisten. Die Faktoren Zeit - für den Kunden - und Platz - zur Präsentation des freiverkäuflichen Sortiments - werden dabei immer wichtiger.

Seit einigen Jahren gibt es auf den deutschen und internationalen Märkten Firmen, die sich auf die Automatisierung des Warenlagers der Apotheke spezialisiert haben. Marktführer in Europa ist die deutsche Firma Rowa aus Kelberg in der Eifel. Bei der Apotheken-Automatisierung geht es zum einen darum, das Handling des Wareneingangs zu vereinfachen und eine bessere Kontrolle über den Warenbestand zu bekommen, zum anderen um einen Raum- und Zeitgewinn - elementare Gesichtspunkte für die Apotheke, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Im Unterschied zu den apothekenüblichen Schubsäulen, in denen die Präparate
alphabetisch gelagert werden, basiert der Rowa-Kommissionierautomat auf einem chaotischen Lagerprinzip. Hierbei werden die Packungen nicht nach dem Alphabet, sondern nach Höhenklassen geordnet abgelegt. Dadurch kann man viel kompakter als in Schubsäulen lagern. Mit dem hinzugewonnenen Platz kann etwa die Offizin vergrößert oder gänzlich neue Raumkonzepte realisiert werden.

Ein wichtiger Entscheidungsfaktor für die Automatisierung ist auch der Faktor Zeit. Wenn man bedenkt, dass eine PTA oder PKA in einer „herkömmlichen“ Apotheke bis zu vier Stunden am Tag für den Wareneingang benötigt, bedeutet ein Rowa mit einer durchschnittlichen Einlagerungszeit von 30 bis 40 Minuten/Tag eine enorme Zeitersparnis. Die gewonnene Zeit kann für eine intensive Kundenbetreuung eingesetzt werden. Es kommt hinzu, dass die Apotheken-Mitarbeiter nicht mehr von Ihren Kunden davonlaufen müssen, um ein Präparat zu holen. Die Anforderung der Packungen erfolgt über das Warenwirtschaftssystem und der Kommissionierautomat sorgt dafür, dass die Medikamente in wenigen Sekunden am Handverkaufstisch sind.

Wichtig ist auch eine Verbesserung der Organisation. Die Arbeitsabläufe in der Apotheke werden durch klare Arbeitswege definiert. Durch die Straffung des Warenlagers erzielt die Apotheke eine geringere Kapitalbindung bei erhöhter Lieferfähigkeit. Jedes Präparat ist an seinem Platz und direkt verfügbar. Die Warenbewirtschaftung wird für den Apotheker im Grunde genommen zur Nebensache, so dass er sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann.

Die praktische Arbeit mit dem Rowa gestaltet sich in der Regel folgendermaßen: Die angelieferte Ware wird an einer Eingabestation eingescannt und anschließend in Höhe, Tiefe und Breite vermessen. Vorteil dieser halbautomatischen Einlagerung: Hier können bei Bedarf auch gleich Verfallsdaten eingegeben werden. Über ein Förderband und mit einem Greifer wird die Ware in den Kommissionierautomaten transportiert und dort an einem freien Lagerplatz entsprechend der Größe der Packung abgelegt. Mit dem ProLog-System ist überdies die Option einer vollautomatischen Einlagerung möglich, bei der die Präparate nur noch ausgeschüttet werden müssen. Der Automat übernimmt dann das maschinelle Vermessen und Scannen.

Verlangt ein Kunde ein bestimmtes Präparat, wird dieses vom Handverkaufstisch aus über das Warenwirtschaftssystem angefordert. Während der Rowa das Präparat auslagert und über Fördertechnik zum Handverkaufstisch transportiert, bleiben der Apotheker bzw. seine Mitarbeiter beim Kunden und haben die Möglichkeit zu einer intensiven Beratung.

Das Resultat dieses Gesamtkonzepts ist eine dienstleistungsorientierte Offizin, in der der Kunde im Mittelpunkt steht und welche die Beratungskompetenz der Apotheke hervorhebt.


TÜV Zertifikat

Weitere Informationen finden Sie hier:

Rowa Automatisierungssysteme GmbH
www.rowa.de